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Curriculum Vitae

Klaus Kastberger

Geb. am 19.4.1963 in Gmunden (OÖ); Studium der Dt. Philologie und Geschichte in Wien, Abschluss mit einer Diplomarbeit zu Konrad Bayer und der Lehramtsprüfung 1986, anschließend Probejahr am BG Wien VI (Marchettigasse) sowie Deutschunterricht in der Erwachsenenbildung. Beginn eines Dissertationsstudiums bei Prof. Schmidt-Dengler; von Oktober 1990 bis Mai 1991 Zivildienst am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, anschließend Deutschunterricht für ungarische Studenten im Rahmen einer Ferienakademie in Ebensee. Von September 1991 bis Juni 1993 Auslandslektorat für österreichische Literatur und Sprache an der Universität Brünn; Ende 1991 Approbation der Dissertation und Ablegung der Rigorosen an der Universität Wien.
Von 1993 bis 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter eines FWF-Projektes zur literatur-wissenschaftlichen Auswertung des Friederike-Mayröcker-Archivs in der Wiener Stadt- u. Landesbibliothek. Ab 1994 Leitung von Seminaren zur österreichischen Literatur an den Universitäten Wien, Prag, Olmütz, Brünn, Budapest und Lemberg sowie Vortragsbeteiligung bei zahlreichen in- und ausländischen Symposien und Kongressen; Talentförderungsprämie für Wissenschaft des Landes Oberösterreich 1999.
Seit 1.9.1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Betreuung der Vor- bzw. Nachlässe von Ödön von Horváth, Dorothea Zeemann, Oswald Wiener, Peter Handke u.v.a.m.; Beteiligung am Erwerb von Vor- und Nachlässen, wissenschaftliche Editionen, Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, u.a.: "Der literarische Einfall" (Kunsthalle Wien 1998, weiters in Bregenz, Linz, Graz, Antwerpen, Prag, Bern, Meran, Düsseldorf, Hagen), "Die Teile und das Ganze. Bausteine der literarischen Moderne in Österreich" (Deutsches Literaturarchiv Marbach 2003; Österreichische Nationalbibliothek Wien 2004); "Wassersprachen. Flüssigtexte aus Österreich" (StifterHaus Linz 2006, weiters in Gmünd und Bozen). Gem. mit Bernhard Fetz Redaktion von "Profile. Magazin des Österreichischen Literaturarchivs" (erscheint im Wiener Zsolnay-Verlag).
Seit 1996 regelmäßige Lehraufträge an der Universität Wien; im WS 2002/3 Research Fellow am Internationalen Forschungsinstitut Kulturwissenschaften (IFK) Wien; November 2003 Einreichung der Habilitationsschrift "Vom Eigensinn des Schreibens. Produktionsweisen moderner österreichischer Literatur" an der Universität Wien; Erteilung der Venia für das Fach "Neuere Deutsche Literatur" am 16.12.2004.
Organisation und Leitung von zahlreichen Veranstaltungen u.a. im Rahmen der Alten Schmiede in Wien (Reihe "Grundbücher der öst. Literatur seit 1945" - gem. mit dem Stifter-Haus Linz); Ausrichtung literaturwissenschaftlicher Symposien (u.a. zu Heimrad Bäcker, Marianne Fritz, Gunter Falk, Ödön von Horváth, George Saiko, Oswald Wiener, Adalbert Stifter). Leitung von Forschungsprojekten, darunter FWF-Projekte zu Heimrad Bäcker und Ödön von Horváth sowie Projekte der Stadt Wien. Erstellung wissenschaftlicher Gutachten, Jurytätigkeit bei literarischen Preisen und Stipendien. Regelmäßige Literaturkritiken und publizistische Beiträge in Falter, Die Presse und ORF, daneben auch in Die Zeit, Der Standard, Wiener Zeitung, wespennest, manuskripte, kolik u.a. Herausgeber der historisch-kritischen "Wiener Ausgabe" Ödön von Horváths (ab 2009 bei de Gruyter), Mitarbeit in Gremien (Stifterinstitut Linz, Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Germanistische Edition u.a.).

 

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