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Publikationen

Richard Schrodt

Selbständige Bücher

  • Die germanische Lautverschiebung und ihre Stellung im Kreise der indogermanischen Sprachen, 2. Aufl. Wien 1976 (WAGAPh 1).
  • System und Norm in der Diachronie des deutschen Konjunktivs, Tübingen 1983 (Linguistische Arbeiten 131).
  • Warum geht die deutsche Sprache immer wieder unter? Wien 1995.
  • Warum neu schreiben? (zusammen mit Karl Blüml, Ulrike Steiner und Evelyn Thornton)
  • Althochdeutsche Grammatik II: Syntax. Tübingen 2004. (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte a 5/2).

Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften und Sammelwerken (in Auswahl; vollständig ab 1994):

  • Am Ende der Sprache? Die Aporie der ideologiekritischen Sprachbetrachtung. Wirkendes Wort 1988/3, 415-438.
  • Die Opposition von Objektsgenitiv und Objektsakkusativ in der deutschen Sprachgeschichte: Syntax oder Semantik oder beides? PBB 114, 1992, 361-394.
  • Von der Diskurssyntax zur Satzsyntax: Reanalyse und/oder Grammatikalisierung in der Geschichte der deutschen Nebensätze. Folia Linguistica Historica 13, 1992, 259-278.
  • Metonymie und Ausdrucksfehler. Grazer Linguistische Studien 42, 1994, 63-77.
  • Sprachkritiker gegen Lapsolog - Ausgang "unentschieden". Bemerkungen zur Korrekturarbeit im Deutschunterricht. Informationen zur Deutschdidaktik 18/4, 1994, 74-96.
  •  Der Sprachbegriff zwischen Grammatik und Pragmatik: Was ist das österreichische Deutsch? In: Rudolf Muhr / Richard Schrodt / Peter Wiesinger (Hgg.): Österreichisches Deutsch. Wien 1995, 52-58.
  • Die neue Rechtschreibung - ein guter Schritt in die falsche Richtung? Erziehung und Unterricht 7, 1996, 521-528.
  • Aspekt, Aktionsart und Objektsgenitiv im Deutschen: Wie weit kann eine systematische Erklärungsmöglichkeit für den Schwund des Genitivobjekts gehen? Linguistische Berichte Sonderheft 7, 1995-96, 71-94.
  • Alte rechtschreibfallen ... und neue. Wider oder wieder? Bitte nicht dänken! tribüne 1996/1, 20-21.
  • Wörter und Wendungen: Das war (damals) eine hetz. tribüne 1996/1, 21-22.
  • Die vokallänge - eine phonetische gretchenfrage. tribüne 1996/2, 19-22. (Teilabdruck aus Nr. 28).
  • Kleines panoptikum zur rechtschreibreform. tribüne 1996/4, 2-5.
  • Das duell der sekundanten. tribüne 1996/4, 35-37.
  • Artikel "Sprechakte, Sprachhandlungen, und Kommunikationsethik", "Syntax I: Allgemeines", "Syntax III: Generative Grammatik", "Semantik" in: Peter Ernst (Hg.), Einführung in die synchrone Sprachwissenschaft, Wien 1997.
  • "Sprache ist etwas Lebendiges, doch falsche Ausdrücke haben damit nichts zu tun" - oder: "Wenn man nur wüßte, wann die "Sprachpolizei" wieder kommt!" Bemerkungen zu sprachkritischen Leser- und Hörerbriefen. In: Gisela Brandt (Hg.), Historische Soziolinguistik des Deutschen III. Stuttgart 1997 (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik 351), 299-314.
  • Die Diskussion um die neue Rechtschreibung. verbal-Newsletter 3, 1997/2, 18-24.
  • Wittgensteins Bemerkungen zur Musik. In: Gian Franco Arlandi (Hg.), Music and Sciences. Bochum 1997. (Bochum publications in evolutionary cultural semiotics 17), 303-307.
  • Nationale Varianten, areale Unterschiede und der "Substandard": An den Quellen des österreichischen Deutsch. In: Rudolf Muhr / Richard Schrodt (Hgg.), Österreichisches Deutsch und andere nationale Varietäten plurizentrischer Sprachen in Europa. Wien 1997 (Materialien und Handbücher zum österreichischen Deutsch und zu Deutsch als Fremdsprache 3), 12-39.
  • Die neue Rechtschreibung - Reform oder Maniküre? ÖdaF-Mitteilungen 1997/2, 11-19.
  • Gawains Weg in die Gegenwart. Bemerkungen zu David Harsents Libretto der Oper "Gawain" von Harrison Birtwistle. In: Christa Tuczay / Ulrike Hirhager / Karin Lichtblau (Hgg.), Ir sult sprechen willekomen. Festschrift für Helmut Birkhan zum 60. Geburtstag. Bern 1998, 580-585.
  • Sprachgeschichte in der Sicht strukturalistischer Schulen. In: Werner Besch et al. (Hgg): Sprachgeschichte, 1. Teilband. 2. Aufl. Berlin-New York 1998, 520-529.
  • Zeitenfolgeregeln sind Aspektkongruenzregeln: Bemerkungen zur Diachronie des deutschen Perfekts. ZAS Papers in Linguistics 13, 1998, 240-242.
  • Österreichisches Deutsch, Deutsch in Österreich. New German Studies Texts & Monographs Vol. XII, 1998, 26-56.
  • Die grammatischen Kategorien des Deutschen - wie viele und welche? In: Zbornik prispevkov zo IV. konferencie Spolocnost ucitelov nemeckeho Jazyka a germanistov Slovenska a Pedagogicku fakultu UK Bratislava MAPA Slovikia Bratislava, Bratislava 1998, 58-75. [Akzente im Reihentitel fehlen]
  • Der witz und seine folgen. tribüne 1999/2, 16-25.
  • Nachrichten aus der provinz: Über das duden-deutsch und seine angeblichen verächterinnen. tribüne 1999/2, 26-30.
  • Wortgeschichtliche fundstücke. tribüne 1999/4, 2-11.
  • Vom Verschwinden von Wörtern aus der deutschen Sprache - die Rechtschreibreform als Wortmörderin (am Beispiel der verbalen Pseudokomposita mit substantivischem Erstglied). In: Sigrid Schmitz / Ingrid Bennewitz / Ulrich Müller (Hgg.): Specht und Gämse. Beiträge zur Rechtschreibung des Deutschen (Symposium Salzburg 1998). Festschrift für Franz V. Spechtler. Göppingen 2000 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 687), 31-41.
  • Tempus, Thema und Textstrukturen. Unterwegs zu einer Textlinguistik des Sinns. In: Oswald Panagl / Walter Weiss (Hgg.): Noch einmal Dichtung und Politik. Wien-Köln-Graz 2000 (Studien zur Politik und Verwaltung 69), 321-347.
  • Tempus, Zeit und Text. Von der Versinnlichung der Zeit im literarischen Umfeld. informationen zur deutschdidaktik 3/00, 2000, 27-40.
  •  Superäkschn, ganz kuhl. Trendwörter des 21. jahrhunderts. tribüne 2000/4, 4-6.
  • Trendwörterbücher im Vergleich. tribüne 2000/4, 7-9.
  • Wo, bitte, geht's zum guten Deutsch? tribüne 2001/1, 4-9.
  • Sprachratgeber im Test. tribüne 2001/1, 10-11.
  • Das Haus Wittgenstein als gebaute Philosophie ... und heute. tribüne 2001/2, 4-13.
  • Das schöne Fremde im deutschen Wortschatz. In: Gerhard Stickel (Hg.): Neues und Fremdes im deutschen Wortschatz. Berlin-New York 2001 (Institut für deutsche Sprache, Jahrbuch 2000), 304-311.
  • Das hast du ja gut gemacht! Ironie, Sarkasmus, Zynismus - über sprachliche Verletzungen in aufsteigender Reihenfolge. tribüne 2001/4, 4-9.
  • Tekstna lingvistika.In: Zrinjka Glovacki-Bernardi (Hg.): Uvod u lingvistiku. Zagreb 2001, 235-248.
  • Megageil ist schon out: Die Jugendsprache im Wandel. tribüne 2002/1, 4-8.
  • Schön, neu und fesch -  die Anglizismen in der deutschen Werbung. In: Rudolf Muhr / Bernhard Kettemann (Hgg.): EUROSPEAK. Der Einfluss des Englischen auf europäische Sprachen zur Jahrtausendwende. Frankfurt/Main 2002, 101-116.
  • Nähe aus der Ferne: Elektronen mit Emotionen. tribüne 2002/3, 4-11.
  • Die Satzgliedlehre in der Schule. tribüne 2002/4, 4-15.
  • Die althochdeutschen Adverbialbeziehungen in universalgrammatischer Sicht: Wege und Umwege zur Hypotaxe. In: Heinrich Hettrich (Hg.): Indogermanische Syntax. Wiesbaden 2002, 301-317.
  • Das Sprachbarometer zeigt Sturm: Nutzen und Notwendigkeit soziologischer Konzepte bei der Erforschung der deutschen Gegenwartssprache. Stimulus 2002, 15-23.
  • Die Aporie der Deskription: Synchronie und Diachronie in der althochdeutschen Syntax. In: Anja Lobenstein-Reichmann / Oskar Reichmann (Hgg.): Neue historische Grammatiken. Tübingen 2003 (Reihe Germanistische Linguistik 243), 167-192.
  • Tempus, Aspekt/Aktionsart und Modus im Deutschen. In: Werner Besch et al. (Hgg.): Sprachgeschichte, 3. Teilband (2. Aufl.), Berlin - New York 2003, 2504-2525. (zusammen mit Karin Donhauser)
  • Strategien des uneigentlichen Sprechens: Ironie und Witz. In: Oswald Panagl / Robert Kriechbaum (Hgg.): Stachel wider den Zeitgeist. Wien-Köln-Weimar 2004, 11-31.
  • Texte sprachlich analysieren - Texte besser verstehen. tribüne 1/2004, 4-14.
  • Sprachliche Bildung - eine persönliche Antwort auf eine allgemeine Frage. In: Eva Maria Rastner / Werner Wintersteiner (Hgg.): Deutsch - Didaktik - Dialog. Wien 2004 (Stimulus 2003), 49-51.
  • Textstrukturen in Hermann Bahrs Erzählung Lenke. In: Jeanne Benay / Alfred Pfabigan (Hgg.): Hermann Bahr - für eine andere Moderne. Bern 2004 (Convergences 34), 15-29.
  • Von den Affen zu den Menschen. tribüne 3/2004, 16-22.
  • Vom Aufstand gegen die Rechtschreibreform, oder: Mensch, werde wesentlich! tribüne 4/2004, 8-16.
  • Der Konjunktiv. Eine unendliche Geschichte. ide 4/2004, 8-16.
  • Kongruenzprobleme im Numerus bei Subjekt und Prädikat: Die Termqualität geht vor. In: Ludwig M. Eichinger / Werner Kallmeyer (Hgg.): Standardvariation. Wie viel Variation verträgt die deutsche Sprache? Berlin 2005, 231-246.
  • Textstrukturen und Themenfolgen in Ingeborg Bachmanns Roman "Malina". In: Jeanne Benay (Hg.): "Und wir werden frei sein, freier als je von jeder Freiheit …". Die Autorin Ingeborg Bachmann. Wien 2005, 79-97.
  • Schulgrammatik - ins Nichts? In: Eva Maria Rastner / Richard Schrodt (Hgg.): Lehramt Deutsch - wohin? Wien 2005 (Stimulus 2004), 93-124.
  • Analoge Kommunikation in der deutschen Sprache: Ein kulturgeschichtlicher Trend mit sprachlichen Folgen. In: Christiane M. Pabst (Hg.): Sprache als System und Prozess. Festschrift für Günter Lipold zum 60. Geburtstag. Wien 2005, 402-421.
  • Perspektiven der Subjektivität: Das Verhältnis von Systemzeit und Eigenzeit in den perfektischen Tempusformen. In: Friedrich Stadler / Michael Stölzner (Hgg.): Time and History. Proceedings of the 28. International Ludwig Wittgenstein Symposium Kirchberg am Wechsel, Austria 2005. Heusenstamm 2006 (Publications of the Austrian Ludwig Wittgenstein Society New Series, Bd. 1), 317-335.
  • Jenseits der Abweichungspoetik: Die anomale Kategorie als poetisches Schema. In: Wolfgang U. Dressler / Oswald Panagl (Hgg.): Poetische Lizenzen. Wien 2007 (Salzburger Beiträge zur Sprach- und Kulturwissenschaft 4), 51-66.
  • Was sind gute Kurztexte? Überlegungen zur Linguistik der Textqualitäten. In: Primus-Heinz Kucher (Hg.): Germanistik und Literaturkritik. Wien 2007 (Stimulus 2006), 297-332.
  • Temporalität beim Konjunktiv? In: Hartmut E. H. Lenk / Maik Walter (Hgg.): Wahlverwandtschaften – Valenzen, Verben, Varietäten. Festschrift für Klaus Welke zum 70. Geburtstag. Hildesheim 2007, 247-260 (Germanistische Linguistik 188-189).
  • „Bitte achten Sie in Ihren Beiträgen auf geschlechtsneutrale Formulierungen.“ informationen zur deutschdidaktik 31/3, 2007, 55-62.
  • Tiefen und Untiefen im wissenschaftlichen Sprachgebrauch. In: Maria Nicolini (Hg.), Wissenschaft, helldunkler Ort. Wien 2008, 33-42.
  • Der verbale Modus im Deutschen: Synchronie und Diachronie der Konjunktivformen. In: Waldemar Czachur / Marta Czyżewska (Hgg.), Vom Wort zum Text. Festschrift für Professor Józef Wiktorowicz zum 65. Geburtstag. Warschau 2008, 275-286.
  • Deskription, Narration, Interpretation: Textstrukturen der Deskription in Joseph Roths Erzählung "Seine k. und k. apostolische Majestät." In: Monika Dannerer et al. (Hgg.), Gesprochen – geschrieben – gedichtet. Variation und Transformation von Sprache. Berlin 2009 (Philologische Studien und Quellen 218), 147-160.
  • Textstrukturen und Themenkomplexe in der "Melusine" Thürings von Ringoltingen. In: Johannes Keller / Florian Kragl (Hgg.), Mythos – Sage – Erzählung. Gedenkschrift für Alfred Ebenbauer. Göttingen 2009, 455-474.
  • Basiswissen Grammatik. Von Nutzen und Notwendigkeit grammatischer Kenntnisse im Schulunterricht mit besonderer Berücksichtigung des Gegenteils. informationen zur deutschdidaktik 34/2, 2010, 22-32.
  • Germanistische Sprachwissenschaft in Frankreich. In: Wolfgang Hackl / Wolfgang Wiesmüller (Hgg.), Germanistik im Spannungsfeld von Regionalität und Internationalität. Wien 2010, 88-95 (Stimulus 2009).
  • Über Händl Klaus’ Stücke Ich ersehne die Alpen und So entstehen die Seen. In: Pia Janke (Hg.), JELINEK[JAHR]BUCH, Wien 2012, S. 258-266.
  • Sprache in den Neuen Medien. In: Erna Lackner (Hg.), Neue Medien in Kultur und Wirtschaft. Innsbruck 2012, S. 53-62.
  • Der Apostroph – des Apostroph’s? Sprachreport 28, 2012, Heft 3, S. 27-28.

Herausgeber:

  • Dokumente zur neueren Geschichte der deutschen Orthographie in Österreich. Hildesheim [u.a.] 2000. (Documenta orthographica: Abt. B, 19. und 20. Jahrhundert, 8)
  • (zusammen mit Anne Betten und Andreas Weiss): Neue Sprachmoral? Stimulus 2002.
  • Hermann Bahr, Lenke. In: Jeanne Benay / Alfred Pfabigan (Hgg.): Hermann Bahr – für eine andere Moderne. Bern 2004 (Convergences 34), 31-52.
  • (zusammen mit Eva Maria Rastner): Lehramt Deutsch – wohin? Wien 2005 (Stimulus 2004).

zusammen mit Rudolf Muhr:

  • Materialien und Handbücher zum österreichischen Deutsch und zu Deutsch als Fremdsprache (Reihe, ab Bd. 2).
  • (zusammen mit Rudolf Muhr und Peter Wiesinger): Österreichisches Deutsch. Linguistische, sozialpsychologische und sprachpolitische Aspekte einer nationalen Variante des Deutschen. In: Materialien und Handbücher zum österreichischen Deutsch und zu Deutsch als Fremdsprache Bd. 2, Wien 1995.

 

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