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Clemens Dirmhirn  (Wien)

 

Romantiker im Eichendorff'schen Sinne?

H.C. Artmann und die deutsche Romantik

 

 

Abstract

Angeregt durch Artmanns Selbstverortung in der Romantik steht in diesem Vortrag seine Ästhetik im Zentrum, die mit Poetiken der deutschen Romantik in Beziehung gesetzt wird. Das Erkenntnisinteresse richtet sich darauf, sowohl Analogien als auch Unterschiede in Verwendung und Konzeption poetischer Grundfiguren herauszustellen. Auffallend ist dabei, dass viele dieser Figuren – wie Autonomie, Vermischung der Gattungen, Vermischung der Töne, Vermischung von Kunst und Leben, Fragmentcharakter, Ausstellen poetischer Möglichkeiten oder auch die Abkehr von der formalen Logik – in der Artmann-Forschung zwar verhandelt, aber kaum mit romantischen Poetiken in Verbindung gebracht wurden. Um diese Lücke zu schließen, sollen ästhetische und literaturgeschichtliche Voraussetzungen aus der Epoche der Romantik sowie ihre Modifikationen für das Werk Artmanns aufgezeigt werden.

 

 

Clemens Dirmhirn, geb. 1987; 2007-2013 Studium der Deutschen Philologie und Afrikawissenschaften an der Universität Wien. 2010/11 Erasmusaufenthalt in Paris. Diplomarbeit zum Thema „H.C. Artmann und die Romantik“.

 

 

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