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Alexandra Millner  (Wien)

 

Proklamation und Manifeste eines romantischen Avantgardisten

 

 

Abstract

Mit seinen literarischen Manifesten schreibt sich H.C. Artmann in den Kontext der Avantgarde-Literatur ein, sind doch literarische Manifeste vor allem aus dem Umkreis der Futuristen, Surrealisten und Dadaisten bekannt. Seine acht-punkte-proklamation des poetischen actes verweist hingegen auf Aspekte der progressiven Universalpoesie, jener von Friedrich Schlegel 1798 im 116. Athenäums-Fragment formulierten Poetologie der Romantiker. Im Vortrag soll nun den intertextuellen Bezügen, den Ähnlichkeiten und Unterschieden zu den Prätexten, nachgegangen werden, um sich den Grundzügen einer Arrtmann’schen Poetologie anzunähern.

 

 

Alexandra Millner, geb. 1968, Studium der Germanistik und Anglistik in Wien und Aberdeen, Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin, Lehrbeauftragte der Universität Wien, Dramaturgin. Seit 2012 Elise Richter Stipendiatin (FWF) am Institut für Germanistik der Universität Wien mit einem Habilitationsprojekt über „Transdifferenz in der Literatur deutschsprachiger Migrantinnen in Österreich-Ungarn“.

Publikationen (Auswahl): Donauweibchen, Dracula und Pocahontas. H.C. Artmanns Mythenspiele (gem. mit Kristian Millecker u. Sonja Kaar, 2003), Spiegelwelten | Weltenspiegel. Zum Spiegelmotiv bei Elfriede Jelinek, Adolf Muschg, Thomas Bernhard, Albert Drach (2004); Niemand stirbt besser. Theaterleben und Bühnentod im Kabinetttheater. (Hg., 2005); (Hg.): Porträt Hans Eichhorn (Rampe 3/2011); Beiträge u.a. in: Aufbau wozu. Neues zu H.C. Artmann. Hg. v. Marc-Oliver Schuster (2010).

 

 

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