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Danae Pifeas  (Wien)

 

H.C. Artmann und seine Kinderliteratur: Neue schöne Kinderreime?

 

 

Abstract

Kinderliteratur ist nicht eindeutig zu definieren: nicht nur ändert sich das Kindheitsbild einer Gesellschaft kontinuierlich, sondern auch die Zuschreibung eines Werkes zur Kinderliteratur ist als eine personenbezogene Aussage über das jeweilige Verständnis von kindergerechter Literatur zu sehen. In diesem Sinne wird H.C. Artmanns Gedichtsammlung Allerleirausch: Neue schöne Kinderreime nicht hinsichtlich pädagogischer Aspekte betrachtet, sondern werden Gemeinsamkeiten mit traditioneller und moderner Kinderlyrik aufgezeigt. Hinzukommt das Herausstellen von Parallelen zu Artmanns eigenen Texten sowie von weiteren intertextuellen Bezügen, wodurch eine Positionierung der „Kinderreime“ zwischen Kinderlyrik und poetischen Texten mit erwachsenen Adressaten deutlich wird.

 

Danae Pifeas, geb. 1988 in Wiener Neustadt, schreibt derzeit ihre Diplomarbeit über H.C. Artmann und seine Kinderliteratur an der Germanistik der Universität Wien. Zu diesem Thema publizierte sie bereits in der Fachzeitschrift Libri Liberorum, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendbuchforschung (ÖG-KJLF).

 

 

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